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Samstag, 12. Juli 2014

Das typische Touri-Programm, Station 1: Plaza de Mayo

Natürlich darf beim Entdecken von Buenos Aires der älteste und  wichtigste Platz der Stadt, die 'Plaza de Mayo' nicht fehlen. Um uns diesen anzusehen haben wir uns zur richtigen Haltestelle durchgefragt. Hierbei darf man in Buenos Aires nie vergessen immer ein paar Leute zu fragen, denn bevor ein Porteño sagt, dass er den Weg nicht kennt, erläutert er einem lieber einen anderen Weg (dies durfte ich schon selbst erfahren :)). Auf der zwei Stunden langen Busfahrt, bei der ich wirklich Bewunderung für den Busfahrer empfand, der es bei einer unglaublich vollen und komplexen Verkehrslage schaffte komplett ruhig zu bleiben, lernten wir ein Ehepaar aus Uruguay kennen, das uns auf die Idee brachte in den kommenden Wochen auch einen Trip nach Montevideo zu machen. Die Hauptstadt Uruguays ist nämlich von Buenos Aires mit dem Schiff oder dem Bus innerhalb von wenigen Stunden zu erreichen. Diese Idee gefällt mir und ich hoffe, dass wir diese Fahrt noch antreten.
Nach der Busfahrt, die mir sehr gefallen hat, da der Bus wirklich durch viele, auch verwinkelte Straßen, fuhr sind wir am großen Platz, der vor allem durch den stummen Protest der Madres de la Plaza de Mayo bekannt geworden ist, angekommen. Die Atmosphäre zeigt, dass auf diesem Platz bereits geschichtlich
Wichtiges passiert ist. (hier wurde die Stadt gegründet und für die Unabhängigkeit demonstriert) Auch die ganzen umliegenden Gebäude unterstreichen die Wichtigkeit. Neben dem Platz befindet sich nämlich der rosafarbene Regierungssitz Casa Rosada und andere wichtige Ministerien.
Mir hat aber vor allem gefallen, dass der Platz trotz der Tatsache, dass er einer der größten Sehenswürdigkeiten des Landes ist, relativ leer war und wir dort auch gut entspannen konnten. Denn erst dann kann man den Ort richtig genießen finde ich :).

Das vielfältige Buenos Aires:

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